Routing
Route 66 Tour:
Bitte beachten
Sie, dass sich die Etappen aus aktuellem Anlass ändern
können!
1. Tag:
Ankunft in Chicago und Transfer zum Hotel. Die Gruppe lernt
sich beim ersten gemeinsamen Dinner kennen.
2. Tag:
Chicago – Springfield Il, (ca. 200 Meilen)
Nach Übernahme der Bikes verlassen wir den Großraum
Chicago und finden uns schon bald auf den ersten originalen
Abschnitten der Route 66 wieder. Hier gehen Nostalgie und Verfall
Hand in Hand, und gerade das macht die einmalige Atmosphäre
der Mother Road aus. Diverse Route 66-Wahrzeichen wie der Gemini
Giant, Funks Grove und Dixies Trucker Home säumen den Weg
nach Springfield, der Hauptstadt von Illinois. In Springfield
dreht sich alles um Abraham Lincoln, immerhin wurde er hier
geboren und beerdigt.
3. Tag:
Springfield – St Louis (ca. 120 Meilen)
Nette kleine Ortschaft liegen am Weg nach St Louis. In Litchfield
lockt das Ariston Cafe seit ewigen Zeiten zur Pause, die wir
natürlich auch einlegen. Die Etappe ist kurz, wir haben
also genug Zeit, uns St Louis etwas genauer anzusehen. Neben
dem Gateway Arch kann man die altehrwürdige Anheuser- Busch-
Brauerei besichtigen oder die Stimmung am Old Man River, dem
Mississippi, genießen, und abend bieten zahlreiche Blues-
und Jazzclubs lokale Musik vom Feinsten.
4. Tag:
St Louis – Springfield, MO (ca. 260 Meilen)
Ein Tag durch die Rolling Hills von Missouri. Erstes Highlight
sind die Meramec Cavern, ein riesiges Tropfsteinhölensystem,
in dem auch Jesse James Unterschlupf gefunden hat und sich dem
Arm des Gesetzes entzog. Die Strecke über Bourbon, Cuba,
Rolla und Lebanon gehört nicht nur landschaftlich zu den
Highlights, auch die typische Route 66 Atmosphäre läßt
sich hier deutlich spüren.
5. Tag:
Springfield - Stroud (ca. 260 Meilen:)
In drei Staaten hinterlassen unsere Bikes heute ihre Reifenspuren
– Missouri, Kansas und Oklahoma. Von der „Queen
of the Ozarks“ (so nennt sich Springfield gerne selbst)
geht es wieder durch ausgesprochen ländliche Gegenden –
Amerika wie aus dem Bilderbuch. Das kurze Stück durch Kansas
ist geprägt von Verfall und Ghost Towns – allerdings
ausgesprochen stimmungsvoll. In Oklahoma grüßt Tulsa,
die zweitgrößte Stadt des Staates, mit einigen schönen
Art Deco Gebäuden, bevor es zum Etappenzeil Stroud geht.
6. Tag:
Stroud – Shamrock (ca. 250 Meilen)
Auf schönen Abschnitten der Motherroad geht es über
Chandler und Arcadia nach Oklahoma City, der Cowboy-Hauptstadt
der USA. Im weiteren Verlauf lösen die rauhen Betonplatten
des Originalbelags immer wieder den glatten Asphalt jüngeren
Datums ab. In Clinton wartet das Oklahoma Route 66 Museum, bevor
es in Texas´ Panhandle geht – heiss, flach und staubig.
In Shamrock erwartet uns nicht nur unser Motel sondern auch
das U-Drop-Inn Cafe, ein weiteres Wahrzeichen der „Mother
Road“.
7. Tag:
Shamrock – Santa Rosa (ca. 265 Meilen)
Weiter durch Texas´ kargen Pfannenstil geht es nach Amarillo,
dem Zentrum der Region, das hat aber ausser dem weithin bekannten
Big Texan Steakhouse nicht allzu viel zu bieten. Wenn es die
Zeit zuläßt, legen wir einen kleinen und lohnenswerten
Umweg durch den Palo Duro Canyon ein. Obligatorisch ist ein
Stopp an der Cadillac Ranch. Nach der Durchfahrt durch diverse
quasi-ghosttowns haben wir in Adrian genau die halbe 66 hinter
uns gebracht. In New Mexico gewinnt die Landschaft wieder deutlich
an Reiz, Tucumcari legt zudem auch Zeugnis von besseren Zeiten
in Form alter und ausgesprochen fotogener Neonschilder ab. In
Santa Rosa angekommen können wir uns im Blue Hole, einer
erfrischenden Quelle, die neben Badeneden auch zahlreiche Taucher
anlockt, den Staub der Strasse abspülen.
8. Tag:
Santa Rosa – Santa Fe (ca.120 Meilen)
Eine kurze Etappe, die wir auch möglichst schnell hinter
uns bringen, um ausreichend Zeit zu haben, Santa Fe zu erkunden.
Santa Fe ist eine wunderschöne und vielseitige Stadt, an
der Plaza hört man englisch, spanisch und indianische Sprachen
durcheinander.
9. Tag:
Santa Fe – Gallup (ca. 240 Meilen)
Heute verlassen wir das erste mal die Route 66, die Strecke
über Madrid ist wesentlich interessanter. Madrid ist übrigens
der Ort, in dem John Travolta und seine Freunde im Film „Born
to be Wild“ auf den Showdown warten. Albuquerque hält
den Vergleich mit Santa Fe nicht stand, sehenswert sind hingegen
die Indianer Pueblos von Isleta, Laguna, Santo Domingo und Acoma.
Auf der Continental Divid erklimmt die Route 66 mit über
2.400 Metern ihren höchsten Punkt, bevor Sie ins Red Rock
County und nach Gallup abfällt. In Gallup steigen wir im
legendären El Rancho ab.
10. Tag:
Gallup – Flagstaff (ca. 220)
Nach der Grenze zu Arizona lieg ein veritables Highlight an
der Strecke. Die Nationalparks Petrified Forest und Painted
Desert zeugen sehr eindrücklich von der geologischen Geschichte
der Region. Vergessen Sie also nicht, den Akku Ihrer Kamera
aufzuladen. Das Wigwam Motel in Holbrook ist ein weiteres Wahrzeichen
der 66. Durch Winslow und Winona (don´t forget, wie der
Song „get your kicks...“ nahe legt) erreicne wir
Flagstaff mit seiner ausgesprochen angenehmen Atmosphäre.
11. Tag:
Flagstaff – Seligman (ca. 200 Meilen)
Auch heute steht eine unverzichtbarer Abstecher von der 66 auf
dem Programm. Der Grand Canyon ist nur etwa 50 Meilen nördlich
der Route, die hier noch dazu auf dem Interstate verläuft.
Nachdem wir die Dimensionen des Canyon gebührlich bestaunt
haben, fahren wir über Williams nach Seligman. Der Friseur
Angel Delgadillo ist wahrscheinlich der bekannteste Bewohner
entlang der Route 66, gerne erzählt er bei einer Rasur
von alten Zeiten und wie er mit der Route 66 Association das
Interesse an der Mother Road wieder beleben konnte.
12. Tag:
Seligman – Las Vegas (ca. 260 Meilen)
Auch Las Vegas liegt selbstverständlich nicht an der Route
66, aber auch den Abstecher in die Glitzermetropole haben wir
in die Tour eingebaut, ist es doch erheblich interessanter als
das Interstate-Städtchen Needles. Auf dem schönsten
und längstem zusammenhängenden Stück der alten
66 geht es nach Kingman und weiter nach Oatman. Der Oatmanpass
war berüchtigt, und manch ehemaliger Ford-T Pilot konnte
die Steigung nur im Rückwärtsgang hinter sich bringen.
Danach verlassen wir die 66 und rollen über den Hooverdam
nach Nevada und in die Neon-Wunderwelt von Las Vegas.
13. Tag:
Seligman – Victorville (280 Meilen)
Nach diesem gänzlich 66-untypischen Intermezzo hat uns
der Staub der Wüste wieder. Mit Goffs, Essex, Amboy und
Bagdad reihen sich die typischen desert towns wie an der Perlenkette
auf. Calico Ghost Town und Barstow, das auch heute noch verkehrstechnisch
Bedeutung hat, sind die nächsten Stationen nach Victorville.
14. Tag:
Victorville – Santa Monica (ca. 100 Meilen)
Heute jeden Meter der alten 66 abzufahren wäre sinnlos,
wir würden uns im Dauerstau der Los Angeles Metropolitan
Area wieder finden. Also lieber zügig auf den Freeway und
zum Pacific nach Santa Monica, damit dort noch Zeit zum Beachen,
Shoppen und Staunen bleibt.
15. Tag:
Abflug aus Los Angeles
Es ist natürlich
jederzeit möglich, vor Tourbeginn in Chicago oder nach
Tourende in Los Angeles Zusatztage mit oder ohne Motorrad zu
buchen.